Unsere Aufnahmekriterien

Aufnahmen geschehen ausschließlich in Zusammenarbeit mit der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde/dem Jugendwohlfahrtsträger. Für Auskünfte und Rückfragen stehen wir aber natürlich jedem gerne zur Verfügung. 

 

Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten fünften Lebensjahr. Die Gründe für das Wohnen im Haus Antonius sind vielfältig und nicht verallgemeinerbar.

 

Wir unterstützen familienergänzend Eltern/Kinder/Familien, solange dies im besten Sinne des Minderjährigen ist.

 

Nach dem "Probemonat" wird mit dem Kind/Jugendlichen, dem/der zuständigen Sozialarbeiter*in, einem/einer Betreuer*in, den Kindeseltern und der Hausleitung in einer Helfersitzung reflektiert und entschieden, ob das Wohnen im Haus Antonius die momentan die beste außerfamiliäre Unterstützung darstellt. Gemeinsam wird ein Hilfeplan erstellt, der die Grundlage und Orientierung in der Betreuungsarbeit bildet. Ziele in der sozialpädagogischen Einrichtung sind das Bieten eines sicheren Ortes, die seelische Entlastung, die bestmögliche Weiterentwicklung und wenn möglich die Rückführung des Minderjährigen in die Herkunftsfamilie. Ansonsten wird je nach körperlicher und geistiger Reife des/der zu Betreuenden mit Vollendung des 15. oder 16. Lebensjahres der Übergang in das Betreute Innenwohnen angestrebt. Ebenso ist das Außenwohnen eine spätere Möglichkeit.

 

Aufnahmekriterien im Betreuten Innenwohnen

Das  Betreute Innenwohnen richtet sich vorrangig an Jugendliche ab dem vollendeten 15. Lebensjahr, die bereits in unserer Vollbetreuten Wohngruppe lebten und die ersten Schritte  in Richtung Selbstständigkeit erproben.

 

Die jungen Mädchen und Burschen befinden sich entweder in einem Ausbildungsverhältnis oder besuchen eine weiterführende Schule.

 

Nach Erreichen der Volljährigkeit können die jungen Erwachsenen in begründeten Fällen nach Zustimmung der Abteilung 4, der Kärntner Landesregierung noch bis zum vollendeten 21. Lebensjahr im Setting bleiben.

 

Die Unterbringung in der Einrichtung kann bei Verstößen der allgemein gültigen Hausregeln unter Einbezug der fallführenden SozialarbeiterInnen abgebrochen werden.